Die FGVT wird Teil der Gaia-X Projektfamilie

Veröffentlicht von cStieben am

Die europäische Initiative Gaia-X arbeitet mit Vertreter*innen verschiedener Branchen an einem sicheren und vernetzten Dateninfrastruktur-Ökosystem.

In unserer neuen, durch die Digitalisierung geprägten, Welt bewältigen wir einen Großteil der Erledigungen virtuell. Digitale Plattformen wachsen stetig. Menschen geben sensible Daten preis und wissen meist nicht was mit ihnen geschieht oder wer diese einsehen und darauf zugreifen kann. Dies macht Nutzer meist vorsichtig und bremst die Entwicklung solcher innovativen Systeme. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger eine Infrastruktur zu schaffen, in der sich jeder sicher fühlt und vertraut.

Gaia-X beruht auf Grundsätzen wie Offenheit, Fairness, Transparenz, Datenschutz und Sicherheit.  Dabei soll ein transparentes digitales Ökosystem entstehen, welches es erlaubt Daten sowie Dienste vertrauensvoll zu teilen und zu nutzen. Im Kreis der Gaia-X Community dürfen Nutzer*innen, die den Gaia-X Standards folgen, Daten sammeln und teilen – behalten jedoch zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle darüber wo eigene Daten und Dienste gespeichert werden und was mit ihnen passiert. Das System von Gaia-X ist dabei dezentralisiert aufgebaut, um eine Datensouveränität gewährleisten zu können. Durch das Konzept entsteht nicht nur eine Cloud im Sinne eines Datenaustauschs, sondern auch die Möglichkeit der Vernetzung und Schaffung von Synergien.

Die sogenannten Gaia-X Hubs sind die länderspezifischen Anlaufstellen für interessierte Unternehmen, Institutionen, öffentliche Einrichtungen, Verbände oder Stakeholder. In den Hub‘s werden Use Cases gesammelt, analysiert sowie bewertet, um anschließend eine Strategie zur Erreichung des Ziels eines sicheren Dateninfrastruktur-Ökosystems festzulegen.

In Deutschland sind die Hub-Mitglieder in verschiedenen Kategorien verteilt, darunter Landwirtschaft, Energie, Gesundheit, Mobilität und sechs Weitere. Die FGVT forscht innerhalb der Kategorie „Mobilität“ an zwei (Gaia-X 4 AMS und Gaia-X 4 ROMS) und bald einem dritten Projekt (Gaia-X 4 moveID).

Die durch das Institut für KI-Sicherheit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt koordinierte Projektfamilie „GAIA-X 4 Future Mobility“, wird durch rund 80 Partner aus verschiedensten Bereichen der Wissenschaft sowie Wirtschaft unterstützt. Gemeinsam werden in insgesamt fünf Projekten Strukturen für industrielle Anwendungen, eine intelligente Verkehrsinfrastruktur und fahrzeugtechnologische Konzepte aufgebaut.

Quellen:

[1] Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (2022), Onlinequelle, „Der deutsche Gaia-X Hub- Die Stimme der Nutzer des Gaia-X Ökosystems und die zentrale Anlaufstelle für Interessenten in Deutschland“.

[2] Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) (2022), Onlinequelle, „Datenzentrierte Lösungen für die Mobilität der Zukunft“.

[3] Google Ireland Limited (2022), Onlinequelle, “Gaia-X Vision and Strategy Animation Video 2022”.

[4] Google Ireland Limited (2022), Onlinequelle, “What is Gaia-X DE”.

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