PReVENT

Das ‚Integrated Project’ PReVENT beschäftigt sich mit dem Themengebiet der Verkehrssicherheit. Ziel des Projektes ist es die Verkehrsunfallzahlen, insbesondere die der Schwerverletzten und Unfalltoden, in der EU binnen der nächsten zehn Jahre um 50% zu verringern.

Unter dem Schlagwort ‚Preventive Safety’  (vorbeugende Sicherheit) sollen Verkehrsteilnehmer vor einem Unfall bewahrt werden, indem dessen Umgebung ständig auf unmittelbar lauernde Gefahren untersucht wird.

Abhängig von der Wichtigkeit und der Vorhersagbarkeit einer entstehenden Gefahr wird der Fahrer entsprechend gewarnt.

So gibt es viele unterschiedliche Unfallschwerpunkte mit stark divergierenden Anforderungen an ein solches System. Entsprechend gibt es vier Themenschwerpunkte in die sich PReVENT unterteilt:

  • Safe Speed and Safe Following
  • Lateral Support and Driver Monitoring
  • Intersection Safety
  • Vulnerable Road Users and Collision Mitigation

Das Projekt WILLWARN ist Teil des Themenschwerpunktes ‚Safe Speed and Save Following’.

© Prevent, 2006

Zielsetzung

Oftmals werden Gefahrenpunkte von vielen Verkehrsteilnehmern problemlos bewältigt, bevor es bei einem Verkehrsteilnehmer letztlich zum Unfall kommt. Dabei wurde die Gefahr in vielen Fällen bereits vor dem Unfall detektiert, jedoch geht diese wertvolle Information für nachfolgende Fahrzeuge verloren, da sie nicht weiterkommuniziert wird.

Ziel von WILLWARN ist es, eine mögliche Gefahr mittels On-Board Sensoren („off the shelf“) wie beispielsweise ABS/ASR zu detektieren und diese an Fahrzeuge, welche sich unmittelbar auf den Gefahrenherd zu bewegen, zu kommunizieren. Entsprechend können diese Fahrer von der sich vor ihnen befindlichen Gefahr informiert werden, so daß sie ihr Fahrverhalten rechtzeitig anpassen können.

Im Fokus von WILLWARN sind folgende Gefahrenschwerpunkte:

  • Verminderte Haftreibung(Glätte)
  • Hindernis auf der Fahrbahn
  • (Plötzlich) verminderte Sicht
  • Spezielle Gefahrenherde wie Bauarbeiten oder bereits von der Polizei abgesicherten Unfallstellen usw.


Beitrag htw saar

  • Algorithmen zur Erkennung von Verminderter Haftreibung und Hindernissen auf der Fahrbahn
  • Evaluation von bekannten Ad-Hoc Routing- bzw. Forwarding Algorithmen. Entwicklung adaptierter und optimierter Lösungsansätze.
  • Verantwortlich für Systemtest und -validierung. Aufbau zweier Versuchsfahrzeuge.

Projektlaufzeit
01.02.2004 bis 31.01.2008