{"id":1209,"date":"2020-03-02T13:07:03","date_gmt":"2020-03-02T12:07:03","guid":{"rendered":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/?page_id=1209"},"modified":"2020-12-01T14:26:28","modified_gmt":"2020-12-01T13:26:28","slug":"empower-2019-2021","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/empower-2019-2021\/","title":{"rendered":"EM:POWER (2019-2021)"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns has-1-columns has-desktop-equal-layout has-tablet-equal-layout has-mobile-equal-layout has-default-gap has-vertical-unset\" id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-d5f2940d\"><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-overlay\"><\/div><div class=\"innerblocks-wrap\">\n<div class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column\" id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column-75530fd9\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ElektroMobilit\u00e4t:&nbsp;POtenziale durch&nbsp;Wasserstoff&nbsp;ERleben<\/h3>\n\n\n\n<p><em><strong>EM:POWER<\/strong><\/em>\u00a0ist ein grundlagen- und anwendungsorientiertes Pilotprojekt zur Alltagsnutzung eines wasserstoffbasierten E-Fahrzeugs im l\u00e4ndlichen Raum. Untersuchungsgegenst\u00e4nde des Feldtests sind Akzeptanzfaktoren und Echtzeitfahrprofildaten von E-Fahrzeugen zur Datenfusion mit Nutzererfahrungen und zur Visualisierung von CO<sub>2<\/sub>-Ersparnissen im\u00a0<a href=\"https:\/\/kosmos-project.eu\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/kosmos-project.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Smart Mobility Atlas<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zielstellung und Methoden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuellen Entwicklungen im Forschungsumfeld der Smart Mobility besitzen das Potential, die Gesellschaft und Wirtschaft grundlegend zu transformieren. Insbesondere die Elektrifizierung des Antriebsstrangs bietet gro\u00dfes Potential, findet bislang jedoch vor allem im urbanen Raum Akzeptanz, wohingegen l\u00e4ndliche R\u00e4ume aus dem Fokus der Diskussion geraten. Das Aufkommen der Smart Mobility k\u00f6nnte das \u00e4ndern.<br>Das Forschungsvorhaben&nbsp;<em><strong>EM:POWER<\/strong><\/em>&nbsp;zielt vor diesem Hintergrund auf gemeinsame, integrative Forschungsans\u00e4tze der Wirtschafts-, Umwelt- und Technikwissenschaften. Hierbei sollen ein systemischer Feldtest und interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit ein wissenschaftliches wie gesellschaftlich hoch relevantes und aktuelles Themenfeld er\u00f6ffnen. Durch die entsprechenden Perspektivenwechsel werden neue Sichtweisen und L\u00f6sungsans\u00e4tze gewonnen. Eine wesentliche Herausforderung und zugleich auch besondere Chance f\u00fcr die beteiligten Disziplinen liegt in der sich eng verzahnenden Beantwortung der Fragestellung der Grundlagen- und Anwendungsforschung und in der notwendigen Erweiterung des jeweiligen Methodenspektrums.<br>Das Forschungsvorhaben&nbsp;<strong><em>EM:POWER<\/em><\/strong>&nbsp;setzt den Fokus auf die Erprobung konkreter Mobilit\u00e4tsanwendungen mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen. Die Vorgehensweise mittels eines breit angelegten Feldtests sorgt zum einen daf\u00fcr, dass innovative und nachhaltige Mobilit\u00e4t der breiten \u00d6ffentlichkeit bekannt und vertraut gemacht wird, zum anderen kann darauf aufbauend ein Konzept erarbeitet werden, um einen praxisnahen Beitrag zur Diffusion und Etablierung der Elektromobilit\u00e4t im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes zu leisten. Um die in den letzten Jahrzehenten erlernten Verhaltensweisen in Bezug auf die individuelle Nutzung des eigenen Pkws mit Verbrennungsmotor umzustellen, bedarf es intensiver Kommunikation und viel-f\u00e4ltiger Erprobungsangebote. Die Elektromobilit\u00e4t kann hier ein Hebel sein, um die Umstellung in Gang zu setzen. Zudem erm\u00f6glicht sie die Verbindung von regionaler Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien. Damit soll es gelingen, die Wertsch\u00f6pfung vor Ort zu erhalten und gleichzeitig das Klima zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projektinhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mittels der jetzigen, zu erfassenden Nutzungs- und Bewegungsprofile der Bev\u00f6lkerung des l\u00e4ndlichen Raums soll untersucht werden, inwiefern elektrisch angetriebene Fahrzeuge als Alternative zum konventionell an-getriebenen Pkw eine alltagstaugliche Anwendung finden k\u00f6nnen. HFCVs erscheinen aufgrund der hohen Reichweiten geeignet. Perspektivisch werden sie helfen, Emissionen und Ressourcenverbrauch zu minimieren, soziale Teilhabe und freie Entfaltung des Einzelnen zu sichern ohne dabei die gesellschaftliche Wohlfahrt und Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Wirtschaftsstandorts zu bedrohen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit&nbsp;<strong><em>EM:POWER<\/em><\/strong>&nbsp;wird die praktische Umsetzbarkeit des wasserstoffbetriebenen Fahrzeugs im Alltagsverkehr getestet. Dazu wird im l\u00e4ndlichen Raum des Saarlandes ein Pilotprojekt gestartet. Dabei wird einem interessierten Adressatenkreis ein HFCV (Plug-in-Brennstoffzellenfahrzeug) f\u00fcr einen ausgew\u00e4hlten Zeitraum zur Verf\u00fcgung gestellt und auf Basis des Feldversuchs eine verkehrliche und \u00f6konomische Evaluation erfolgen. Die tats\u00e4chliche Nutzung der Fahrzeuge und damit verbundene Erfahrungen werden mittels begleitender Umfragen erfasst und ausgewertet. Ein Fokus liegt vor allem auf der konkreten Anwender- bzw. Nutzerakzeptanz. Diese wird begleitend zum Feldtest erhoben. Somit wird es m\u00f6glich, Erkenntnisse \u00fcber die Nutzung der einzelnen Verkehrsmittel, insbesondere der Fahrzeuge im Individualverkehr des l\u00e4ndlichen Raums abzuleiten. Die Ergebnisse der Nutzerbefragungen werden aufbereitet und kontinuierlich in den Feldtest zur\u00fcckgespielt, so dass Anpassungen in der Betriebsgestaltung m\u00f6glich werden. Zus\u00e4tzlich zu den nutzerzentrierten Analysen erfolgt ein Test der Wahrnehmung und Modellwirkung des Projektes in der \u00d6ffentlichkeit. Hierzu wird ein Live-Tracking und ein Online-CO<sub>2<\/sub>&nbsp;Sparrechner (in Abstimmung mit \u00a723 saarl. Datenschutzgesetz) in den bestehende Smart Mobility Atlas integriert, um die Sichtbarkeit und Transparenz zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"732\" src=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/EMPOWER-1024x732.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1210\" srcset=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/EMPOWER-1024x732.jpg 1024w, https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/EMPOWER-300x215.jpg 300w, https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/EMPOWER-768x549.jpg 768w, https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/EMPOWER.jpg 1197w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abbildung 1 \u2013 Aufbau und Inhalt des EM:POWER Projekts (eigene Darstellung nach CCO Lizenz und OWF, 2019)<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr die Projektentwicklung wird eine Informationsveranstaltung sein. Ziel dieser ist die Vorstellung des Vorhabens vor Ort und die Akquise von Testhaushalten f\u00fcr die Bewerkstelligung der ersten Projektphase.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Start- und Gew\u00f6hnungsphase werden&nbsp;<em><strong>30 Testhaushalte (Quotenstichprobe)<\/strong>&nbsp;<\/em>rekrutiert werden. Jeder Haushalt bekommt ab April 2020 kostenlos eine Woche lang einen Brennstoffzellen-Plug-In-Hybrid zur exklusiven Nutzung. Das Tanken erfolgte an der ersten saarl\u00e4ndischen Wasserstofftankstelle in&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.innovationscampussaar.de\/news\/news\/article\/erste-wasserstofftankstelle-am-innovationscampus-saar\/\" target=\"_blank\">Burbach<\/a>. Diese Phase diente den Probanden dazu, sich an die Technik und Handhabung der Elektrofahrzeuge zu gew\u00f6hnen. Die kostenlose Nutzung der Elektroautos wird mit einer starken Einbindung in die Forschungsaktivit\u00e4ten verbunden, mit Befragungen vor, w\u00e4hrend und nach der Nutzung sowie in Form eines abschlie\u00dfenden Interviews. Zum Ende der ersten Phase werden alle durchgef\u00fchrten Befragungen und Interviews ausgewertet und in einem Workshop mit den Probanden diskutiert. Die tats\u00e4chlich erfassten Fahrdaten werden den angegeben Fahrprofilen gegen\u00fcbergestellt und eine energie\u00f6konomische Evaluation vorgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Elektromobilit\u00e4t als&nbsp;neue Technologie f\u00fchrt zu neuen Herausforderungen bzw. bedarf einer neuen Herangehensweise. Das Projekt plant daher ein Pilotprojekt mit diesem Fahrzeug, in dem dieses auf aktuelle Nutzbarkeit hin gepr\u00fcft wird und bei Bedarf neue Herangehensweisen f\u00fcr den Einsatz von E-Fahrzeugen entwickelt werden. Hierzu m\u00fcssen die Fahrzeugkosten und die Einsetzbarkeit der E-Fahrzeuge mit den bestehenden konventionellen Fahrzeugen konkurrieren. Durch den Feldversuch wird die Einsatzf\u00e4higkeit von Elektromobilit\u00e4t im l\u00e4ndlichen Raum demonstriert und \u00f6ffentlichkeitswirksam dargestellt. Die Ergebnisse werden regional und bundesweit publiziert sowie in einer Abschlussveranstaltung pr\u00e4sentiert, um als Best-Practice-Beispiel f\u00fcr weitere Regionen in Deutschland zu dienen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Projektlaufzeit<br><\/strong>01.10.2019 bis 30.09.2021&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>gef\u00f6rdert von:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"242\" height=\"75\" src=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/efre.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1211\" data-full-url=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/efre.jpg\" data-link=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/?attachment_id=1211\" class=\"wp-image-1211\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"414\" src=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Saar_MZ_HO_std_3C-1024x414.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1212\" data-full-url=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Saar_MZ_HO_std_3C.jpg\" data-link=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/?attachment_id=1212\" class=\"wp-image-1212\" srcset=\"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Saar_MZ_HO_std_3C-1024x414.jpg 1024w, https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Saar_MZ_HO_std_3C-300x121.jpg 300w, https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Saar_MZ_HO_std_3C-768x311.jpg 768w, https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Saar_MZ_HO_std_3C.jpg 1313w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1209","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1209"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1209\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2041,"href":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1209\/revisions\/2041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fgvt.htwsaar.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}