Saarbrücken, 01.Oktober 2018

Der Startschuss für das Forschungsprojekt “Kooperatives, automatisiertes Fahren im neurokognitiven Testfeld Saarland” (kantSaar) fiel am 1. Oktober 2018. Das Projekt wird durch das BMVI-Förderprogramm “Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr” gefördert und hat eine Laufzeit von 27 Monaten.

Im Projekt arbeiten die System Neuroscience & Neurotechnology Unit (SNNU) und die Forschungsgruppe Verkehrstelematik (FGVT) zusammen, um das Zusammenspiel zwischen Fahrer und automatisiertem Fahrzeug zu erforschen. Ziel ist es, Strategien für das Finden von geeigneten Übergabepunkte zwischen automatisierter und manueller Fahrfunktion zu entwickeln. Die Grundlage bildet dabei die Fusion aus Verkehrs-, Fahrzeug- und Fahrerdaten, die mit Hilfe von verschiedenen Sensoren erfasst werden. Erhoben werden diese Daten im neurokognitiven Testfeld Saarland, welches ein Teil des bereits etablierten ITS Testfeld Merzig (ITeM) ist. In Absprache mit der Stadt Saarbrücken werden in der Landeshauptstadt verkehrlich interessante Knotenpunkte ausgewählt und entsprechend mit Hardware ausgestattet, um im entstehenden Prüffeld Saarbrücken die Übertragbarkeit der Strategien zu verifizieren.

Assoziierte Partner sind Siemens AG, Heusch/Boesefeldt GmbH, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes, Landesbetrieb für Straßenbau, Kreisstadt Merzig, Landeshauptstadt Saarbrücken und Technische Universität Kaiserslautern.

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