Bilbao, 23.11.2017

Heute haben sich Mobilitätsakteure aus ganz Europa über die Bedürfnisse und Anforderungen für die Entwicklung und Bereitstellung kooperativer intelligenter Verkehrservices (C-ITS) für acht große europäische Städte und Regionen verständigt. Stakeholder prüften die verfügbaren Lösungen bei einem vom C-MobILE-Projekt organisierten Workshop in Bilbao, Spanien. Zusammen mit lokalen Akteuren ist das Konsortium mit dem Ziel angetreten, Anwendungen und Lösungen für die spezifischen Herausforderungen des städtischen Verkehrs bereitzustellen.

Den Teilnehmer des Workshops wurden 35 Anwendungsfälle für 20 C-ITS-Dienste vorgestellt, die vom Projektkonsortium entwickelt und zu rund 450 Anforderungen für eine groß angelegte C-ITS-Implementierung in Europa definiert wurden. Verkehrsexperten und Interessengruppen prüften diese Ergebnisse und lieferte wertvolle Beiträge zur verwendeten Methodik sowie zur Validierung der Ergebnisse, die vom C-MobILE-Konsortium zur Entwicklung neuer und passgenauer C-ITS-Dienste erzielt wurden. 

C-ITS-Dienste werden europaweit in Städten wie Bilbao eingesetzt und liefern den Straßenverkehrsnutzern wertvolle Informationen über den Verkehr, wie etwa Informationen zur Parkraumverfügbarkeit, Erkennung von toten Winken für Radfahrer, Warnhinweise für Straßenbauarbeiten und Verkehrsflussmeldungen. All diese Informationen sind bereits für Straßennetz- und Transportakteure verfügbar.

C-MobILE ist ein europäisches Projekt, das groß angelegte kooperative intelligente Verkehrsdienste mit den Mobilitätsherausforderungen in ganz Europa verbinden will. Hauptziel des Projekts ist die Unterstützung lokaler Behörden bei der Bereitstellung der C-ITS-Dienste und die Zusammenarbeit verschiedener Stakeholder und Verkehrsteilnehmer zu fördern, indem Nutzen mit Kosten verglichen wird.

Dies war das Ziel des heutigen Workshops, der Behörden, Endnutzer und wichtige Mobilitätsakteure zusammenführte, um Geschätsmodelle, Use-Cases sowie technische und nicht-technische Anforderungen für die C-ITS-Implementierungen zu validieren und über neue Services und potentielle “Bündel” von Services zu diskutieren. Indem die wichtigsten Stakeholder aus den Bereichen Verkehr und Mobilität an einen Tisch gebracht werden, beabsichtigt das Projekt auch weiterhin starke Partnerschaften sowohl innerhalb des Konsortiums als auch darüber hinaus aufzubauen.

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