Saarbrücken, 01.07.2017

Mit der Etablierung des Testfelds für kooperativ-vernetzte Systeme, neuro-kognitiver Fahraufmerksamkeitserfassung und automatisiertes Fahren in Merzig wurden von der htw saar erste Schritte in Richtung Modellregion für digital-vernetztes Fahren unternommen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sollen nun in andere Regionen, in Stadt und Land, übertragen und für die Menschen nutzbar gemacht werden. Dies hat neben einer technoökonomischen, auch eine bedeutende politische und gesellschaftspsychologische Dimension.

Mit seiner Innovationsstrategie 2016-2023 hat das Saarland die Grundlage dafür geschaffen, die Region zukunftsfähig zu machen. Heute startet das EFRE-geförderte Projekt KoSMoS (Kompetenzregion Smart Mobility Saar). Dieses Projekt liefert einen bedeutenden praktischen Beitrag, indem ein neues Kompetenznetz zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie IKT und Automotive entsteht. Kooperation und Integration neuer Themenfelder muss auch in der Mobilität ankommen. Davon profitiert schließlich die vorhandene Spitzenforschung, aber auch große Arbeitgeber der Industrie, genauso wie kleine und mittlere Unternehmen.

Das Gesamtziel des Projektes, das von Juli 2017 bis ende Juni 2020 läuft, ist es, holistisch und Disziplinen übergreifend zu erforschen, welche sozioökonomischen Implikationen die Digitalisierung der Mobilität im regionalen Kontext hat. Der explorative Ansatz von KoSMoS sucht hierfür nach übertragbaren Erkenntnissen in den bisher weitgehend unbearbeiteten Wissenschaftsfelder des wirtschaftlichen Potenzials, der Technologieakzeptanz und Interaktionseffekten der Smart Mobility. Im Ergebnis liegt u.a. ein Kompetenzatlas Smart Mobility in einer Online Version wie auch in Form einer Broschüre vor, der Impulse setzt.

Assoziierte Partner sind die IHK Saarland und die saar.is (automotive.saarland). Fördergeber ist der Europäische Fonds für regionale Entwicklung und die Staatskanzlei des Saarlandes.

Weitere Informationen finden Sie hier: KoSMoS