Bremen, 22. Juni 2017

No LimITS stellte erste Forschungsergebnisse für vernetzten und alternativ angetriebenen Straßenverkehr vor:

Am Donnerstag, den 22. Juni 2017 fand die Abschlussveranstaltung des seit 01. Januar 2015 laufenden Projekts No LimITS in den Räumlichkeiten des DFKIs in Bremen statt.

Hauptziel des Vorhabens war es, die Elektromobilität durch intelligente Verkehrssysteme voran zu bringen. Neben einem ökonomischen Untersuchung lang der Hauptfokus auf einer Verbindung der Konzepte von offenen, verteilten Service Providern mit einem multimodalem Ansatz der Mobilität mit hybrider Kommunikation über Mobilfunk und ITS-G5. Grundlage war die Kommunikationsarchitektur aus CONVERGE.

In diesem Zusammenhang hat No LimITS eine gemeinsame Betrachtung der ökonomischen und technischen Rollen vorgenommen, um über das Prinzip des Internets entsprechende institutionelle Rollen im Elektromobilitätsumfeld zu identifizieren, zu definieren und diese Aspekte in das erwähnte ITS-Modell zu überführen, um so Empfehlungen für die Überwindung von Innovationshürden zu entwickeln. 

Neben der Ergebnisvorstellung des technischen und ökonomischen Konzepts zur Umsetzung, Methodik und den Handlungsempfehlungen fand im Rahmen der Demonstration eine Testfahrt statt. Zusammenfassend wurde hier die Handlungskette Buchung – Fahrt – Parken – Ladesäule auf einer kurzen Fahrtstrecke anschaulich demonstriert.

Die Buchung erfolgte mittels Tablet anhand der No LimITS Weboberfläche bzw. der No LimITS App. Nach der erfolgreichen Buchung begaben sich die Gäste auf einen kurzen Fußweg zum Fahrzeug. Es folgte eine navigierte Fahrt zur Einfahrt des Parkplatzes und zum reservierten Parkstand mit Ladesäule. Nun wurde das Fahrzeug an die Ladeinfrastruktur angeschlossen und weitere Schritte der gebuchten multimodalen Route wurden auf dem Display der Ladesäule dargestellt.

Das Szenario soll zeigen, dass durch die die Verknüpfung bestehender und ggf. neuer Kommunikationslösungen im ITS-Bereich, das Mobilitätsangebot für Nutzer von Elektrofahrzeugen deutlich verbessert werden kann.

Fotos © Lea Heinrich